Startseite
Referenzen Presse Kontakt
Die Initiative Qualitätsversprechen
Die Allianz Veranstaltungen
Referenzen Genussregionen
  Partner   Genuss-Profis  
 
         

Genuss-
Profis

<< zur Übersicht


Alle Bilder der Serie zum Download finden Sie >>hier
Genuss für Majestäten
Qualitätsspargel aus der Region Marchfeld hat wieder Saison

Wer im Marchfeld frischen Spargel verkosten will, kommt um einen Besuch des Marchfelderhofs in Deutsch-Wagram nicht herum. „Wir sind der Inbegriff des Spargelrestaurants“, verkündet Szenewirt Gerhard Bocek voller Stolz. „Von Ende April bis Juni beherrscht der Spargel unsere Küche wie kein anderes Produkt.“ Unter der Leitung von Chefkoch Peter Paul Nemec wird der Besucher mit weit mehr als einem Dutzend Spargelgerichten verwöhnt.

Gerhard Bocek ist Wirt mit Leib und Seele. Hinein geboren in den Gastronomiebetrieb - der Marchfelderhof wurde anno 1843 von Boceks Vorfahr Carl gegründet - entwickelte er bereits zur Schulzeit die Vision, aus dem Haus ein besonderes Restaurant zu machen. Eine wichtige Rolle spielte hierbei der Spargel, den Bocek als Aushängeschild seines Lokals, aber auch der ganzen Region sieht.

Zahlreiche prominente Persönlichkeiten konnte Bocek bereits in seinem Spargelrestaurant par excellence begrüßen. Die Künstlerin Eva Fuchs, die Lugners, Toni Polster oder Franz Klammer und viele weitere Promis haben Gerichte wie Jung-Lammschlögerl ausprobiert, oder die Grüne Spargelschaumrolle mit Lachs-Sellerie-Creme fraiche verkostet. Insgesamt 55 Angestellte sorgen für das leibliche Wohl der Gäste, und das 365 Tage im Jahr.

Der Marchfelderhof begrüßt seit mehr als 160 Jahren Prominenz aus dem In- und Ausland: Unter den absoluten Größten waren Liz Taylor, Clark Gable, der damals „Noch-Kardinal“ Karel Wojtyla und Kaiser Franz Joseph. Ein weiteres gekröntes Haupt, das in diesem Jahr sehr oft im Marchfelderhof anzutreffen sein wird, ist Karina I., ihres Zeichens Spargelkönigin 2006, die ihre Krone von der Vorgängerin Caroline I. entgegennahm und für ein Jahr die Genuss Region Marchfelderspargel repräsentieren wird.

Starker Bezug zur Region
„Unser Lokal steht für gehobene Gastronomie, ohne jedoch den Bezug zur Region und zum ländlichen Raum zu verlieren. Deshalb bezeichnen wir unser Haus auch als ‚Landgasthof’“, beschreibt der Wirt seinen Betrieb, der wie kaum ein anderes Restaurant auf den Spargel setzt. „Der Spargel ist eine internationale Marke für das Marchfeld geworden, stellt der über die regionalen Grenzen hinaus bekannte Szenewirt die Bedeutung des Gemüses für die Region klar. „Man kann ihn mit dem Trüffel im Piemont vergleichen.“

Lange Tradition
Im Marchfeld hat der Spargel lange Tradition. Der Spargelanbau nordöstlich von Wien lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Am Hofe Maria Theresias wurde nahezu täglich Spargel aufgetragen, ihr Urenkel Kaiser Franz II. ließ sich Tag für Tag mit dem feinen Gemüse beliefern, dass bereits die Ägypter vor 4.500 Jahren genossen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird der Spargel großflächig im Marchfeld kultiviert. Nach 1945 wurde frei nach dem Grundsatz „Erdäpfel sind wichtiger als Spargel“ ein Anbauverbot erlassen, das rund zehn Jahre aufrecht blieb. 1956 wurde die Marchfelder Spargelkultur wieder belebt. Mittlerweile ist die Anbaufläche auf 320 ha angewachsen, und rund 1.400 t Spargel werden in der heurigen Saison in mühevoller Arbeit gestochen.

„Nur Marchfelderspargel ist guter Spargel“
Die Gäste im Marchfelderhof bekommen ausschließlich Spargel aus der Region aufgetischt, pro Saison rund 6.000 kg, rechnet Bocek vor. „Spargel aus anderen Anbaugebieten oder gar aus dem Ausland kommt bei uns nicht auf den Teller“, betont er, „das würde mir im Herzen weh tun, denn Spargel vom Bauern ums Eck garantiert uns Frische und Qualität.“

Um die Qualität auch für zuhause gewährleisten zu können, empfiehlt der Deutsch-Wagramer, das Produkt direkt beim Bauern zu kaufen. Für all jene, die nicht die Möglichkeit haben, hat Bocek für den Kauf im Supermarkt ein paar Tipps auf Lager, wie man die Frische des Spargels testen kann. „Reibt man zwei Stangen aneinander, hört man bei frischem Spargel ein „Quietschen“. Drückt man mit dem Fingernagel auf den Spargel, muss es knacken und der Nagel muss feucht sein. Ganz wichtig ist auch die Schnittstelle zu kontrollieren, sie muss saftig sein und einen erntefrischen Eindruck machen.“ Gelagert wird der Spargel am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank.

Die richtige Zubereitung
Gekocht wird der Spargel nach dem Schälen in kochendem Salzwasser. „Ob stehend mit einem Faden gebündelt oder lose im Liegen gekocht, macht keinen Unterschied“, sagt der Genuss-Profi. Feinschmecker essen den Spargel mit den Fingern. Getunkt in verschiedene Saucen wird der Spargel vom Kopf her genüsslich verzehrt. Spargel ist übrigens ausgesprochen kalorienarm, enthält wichtige Stoffe wie Eiweiß, Ballaststoffe, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe und ist also nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein Beitrag zur gesunden Ernährung.

Wer sich von der Qualität und dem Geschmack des Marchfelderspargels überzeugen will, sei herzlich eingeladen, die Region und den Marchfelderhof zu besuchen, wirbt Gerhard Bocek für sein Restaurant. „Der Gast wird überrascht sein, welch hohe kulinarische Genüsse vor den Toren Wiens schlummern.“

Die Allianz für starke Regionen

Die „Allianz für starke Regionen“, die zur Unterstützung der Kampagne „GENUSS REGION ÖSTERREICH“ von AMA und Lebensministerium im Frühjahr 2005 gegründet wurde, tritt für die Förderung von Qualitätsprodukten aus Österreich ein. Durch den Zusammenschluss von Partnern auf verschiedenen Ebenen der Lebensmittelerzeugung, von der Produktion bis hin zum Verkauf, sollen höchste Lebensmittelstandards für regionale Produkte erreicht werden.

Mit der Unterstützung tatkräftiger Partner aus dem Lebensmitteleinzelhandel wie ADEG, BILLA, SPAR, Hofer und Zielpunkt, sowie den Lebensmittelverarbeitern Berger und Radatz hat die „Allianz für starke Regionen“ ihre Aktivitäten intensiviert und ausgeweitet. Neben den Partnern aus dem Lebensmittelhandel wird die Allianz auch von den Landmaschinenherstellern CNH Steyr und Pöttinger unterstützt. Homepage: http://www.starke-regionen.at

Für weitere Informationen:
Manuel Latzko
Temmel, Seywald & Partner Communications GesmbH
Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien

E-Mail: latzko@tsp.at, Tel. 01/4024851-172

© Temmel, Seywald & Partner, Fotos: Daniel Katzinger, Text: Manuel Latzko